Methode der Marktanalyse – Aufbau & Vorgehensweise

Methode der Marktanalyse – Aufbau & Vorgehensweise
Methode Marktanalyse einfach erklaert

Du suchst nach einer einfachen Erklärung für eine Marktanalyse? Vielleicht musst du einen Businessplan erstellen oder die neusten Entwicklungen deiner Branche zusammenstellen? Egal wofür, hier erkläre ich dir die Methode genauer, beschreibe den Aufbau, die Vorgehensweise und den Inhalt einer Marktanalyse.

Wann wende ich die Methode an?

Vorweg ein paar Sätze dazu, wofür man eine Marktanalyse eigentlich erstellt. Für jedes Unternehmen ist es immens wichtig, zu wissen, was um einen herum passiert. In dieser schnelllebigen Welt ist es daher von großer Bedeutung, möglichst schnell von veränderten Marktgegebenheiten oder Trends zu erfahren. Außerdem ist es eine wichtige Methode, um Geschäftsbereiche neu aufzubauen, zu erweitern oder zu erhalten. So kann man in einer Marktanalyse auf die folgenden Fragen Antworten finden:

  • Wie groß ist mein Zielmarkt?
  • Wie viele Wettbewerber gibt es?
  • Wie groß ist meine Zielgruppe?
  • Welche Trends herrschen am Markt?
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet der Markt?

Basierend auf den Antworten zu diesen Fragen ist es möglich, entsprechende Strategien abzuleiten. Übrigens: warum Marktanalysen so wichtig sind, zeigt bspw. das Superwahljahr 2024!

Aufbau der Methode der Marktanalyse

Eine Marktanalyse sollte die folgenden Bereiche abdecken:

  • Marktüberblick
  • Schlüsselfiguren am Markt
  • Markttrends & Innovationen
  • Wettbewerbsanalyse

Die Ergebnisse können schließlich mit verschiedenen Methoden wie einer SWOT-Analyse, einer Branchenstrukturanalyse nach Porter oder einer PESTEL-Analyse abschließend bewertet werden.

Inhalte einer Marktanalyse

Der Marktüberblick sollte Aufschluss über das Marktvolumen und die Marktbeschaffenheit geben. Dabei besteht letztere in der Regel aus der politischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Situation eines Marktes. Das Marktvolumen kann bspw. mithilfe der TAM SAM SOM-Methode bestimmt werden.

Die Beschreibung der Schlüsselfiguren ist ein häufig vernachlässigter Bereich, dem ich hierbei besondere Aufmerksamkeit geben möchte. Damit sind nicht die Wettbewerber gemeint, sondern viel mehr Unternehmen und Institutionen, die einen gewissen Einfluss auf die Branche haben. Das sind zum Beispiel die Bafin, die EZB und die Deutsche Bundesbank für eine Analyse im Bankenumfeld. Oder aber Gewerkschaften, Verbände und Zulieferer in der Industrie. Am Ende dieses Abschnittes sollte recht gut hervorgehen, welche Restriktionen oder Besonderheiten ein Markt aufweist.

Markttrends und Innovationen geben einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Marktes. Kürzen viele Unternehmen gerade Stellen aufgrund einer angespannten wirtschaftlichen Situation? Oder wird viel Geld in die Automatisierung mithilfe von RPA & KI investiert?

Beschäftigt man sich mit einer bestimmten Branche, wird abschließend auch der Wettbewerb betrachtet. Hier kann man beliebig tief ins Detail gehen. Von einer groben Übersicht bis hin zu Produkt- und Pricing-Analysen ist hier alles denkbar, weshalb man diesem Thema nochmal einen komplett neuen Artikel widmen könnte.

Wo bekomme ich eigentlich meine Daten her?

Außerdem tritt häufig die Frage auf, welche Quellen eigentlich verwendet werden können. Neben einer Primärforschung, die ungemein zeitaufwändig ist, wird in der Praxis häufig auf eine Sekundärforschung zurückgegriffen. Das bedeutet, dass die Daten nicht direkt vom Unternehmen selbst, sondern über Dritte beschafft werden. Dies können statistische Ämter, Wirtschaftsforschungsinstitute oder Unternehmensberatungen sein. Dazu habe ich dir eine Übersicht über die besten Quellen für die Marktanalyse erstellt.

Primäre Marktforschung: Effektive Ansätze zur Datenerhebung

Die primäre Marktforschung bietet Unternehmen die Möglichkeit, spezifische und maßgeschneiderte Daten direkt von ihrer Zielgruppe zu sammeln. Um dabei erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, methodisch vorzugehen. Ein Praxistipp ist der Einsatz von Online-Umfragen, die nicht nur kosteneffizient sind, sondern auch eine breite Zielgruppe erreichen können. Dabei sollten die Fragen präzise formuliert und möglichst kurz gehalten werden, um die Antwortbereitschaft zu erhöhen.

Ein weiterer Tipp ist die Durchführung von Fokusgruppen. Diese Methode erlaubt es, tiefere Einblicke in die Meinungen und Einstellungen der Teilnehmer zu gewinnen und fördert eine interaktive Diskussion. Wichtig ist hier, einen erfahrenen Moderator einzusetzen, der die Gruppe gezielt durch das Gespräch leitet und dafür sorgt, dass alle relevanten Themen behandelt werden.

Sekundäre Marktforschung: Strategien zur Nutzung vorhandener Daten

Die sekundäre Marktforschung stellt eine kosteneffiziente Methode dar, um bereits vorhandene Daten zu analysieren und daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Ein essenzieller Praxistipp ist die Nutzung von Branchenreports und Studien, die oft von Marktforschungsinstituten oder Industrieverbänden veröffentlicht werden. Diese Quellen bieten fundierte und detaillierte Informationen über Markttrends, Wettbewerbslandschaften und Kundenverhalten.

Außerdem ist die systematische Analyse von Daten aus sozialen Medien und Online-Foren hilfreich. Durch das Monitoring von Nutzerkommentaren und Diskussionen können Unternehmen aktuelle Themen und Bedürfnisse ihrer Zielgruppe identifizieren. Es empfiehlt sich, spezielle Tools zur Social Media Analyse zu verwenden, um die Daten effizient zu sammeln und auszuwerten.

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Fazit zu Methode der Marktanalyse – Aufbau & Vorgehensweise

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir einen Aufschluss über die Methode der Marktanalyse sowie den Aufbau und die Vorgehensweise gegeben. Wie immer freue ich mich über Feedback via Kommentar oder eine Nachricht über das Kontaktformular!

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